VKD - Eine starke Gemeinschaft

Der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) ist als mitgliederstärkster Berufsfachverband in Europa wichtigste Interessenvertretung und engagiertes Sprachrohr seiner derzeit rund 12.000 Mitglieder.

Organisiert in 9 Landesverbänden und in über 150 Zweigvereinen ist der VKD bundesweit präsent.

Der VKD

  • vertritt die Standesinteressen aller Köche,
  • fördert die Kochkunst und den beruflichen Nachwuchs,
  • ist Meinungsführer in Sachen gesunde Ernährung und guter Geschmack,
  • pflegt die Tradition des Berufsstandes und
  • hebt das Ansehen des Kochberufs.

Der Verband mischt sich in fachpolitische Entscheidungen ein und setzt sich auf der großen politischen Ebene für den Kochberuf ein.

Der Verband präsentiert mit einer Nationalmannschaft, einer Jugendnationalmannschaft und regionalen Teams anerkannte Kochkunst aus Deutschland bei Wettbewerben im In- und Ausland.

 

 
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 Die Mitglieder des VKD

  • stammen aus allen Tätigkeitsbereichen der Branche (von der Individual- über die Hotel-, Sozial- und Betriebsgastronomie bis hin zu artverwandten Marktsegmenten) und sie spiegeln die Vielfalt des Berufsstandes wider
  • gelten als Fachleute für den guten Geschmack
  • gelten als Fachleute in allen Ernährungsfragen
  • sind als Sachverständige und in Prüfungsausschüssen gefragt
  • sind gesuchte Gesprächspartner der Industrie
 
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Robert Oppeneder

Präsidium und Vorstand

Dem Verband der Köche Deutschlands steht ein fünfköpfiges Präsidium vor, ein Präsident und vier Vize-Präsidenten für die vier Regionen Nord, Ost, West und Süd.

Als Präsident führt Robert Oppeneder den Verband.

 

Das Präsidium überwacht die laufenden Geschäfte des Verbandes und die Geschäftsstellenleitung.

Die Vizepräsidenten:

Johann Grassmugg
(Region Nord)
Andreas Rohde
(Region Ost)
Andreas Becker
(Region West)
Karl Haaf
(Region Süd)
 

Der Vorstand:

Zum Vorstand gehören neben dem Präsidenten und den Vizepräsidenten auch die Vorsitzenden der Fachausschüsse sowie der Sprecher des Landesverbandes Bayern:

Ralf B. Meneghini
Vorsitzender des Fachausschusses Jugend, Kochkunst, Wettbewerbe, Ausstellungen (JAK)

Ernst Schoppel
Vorsitzender des Fachausschusses Berufliche Aus- und Weiterbildung, Prüfungswesen, Seminarwesen (BAP)

Detlef Richter
Vorsitzender des Fachausschusses Mitgliederbetreuung, Medien, Kommunikation, Marketing, EDV (MEK)

Karl Haaf
Vorsitzender des Fachausschusses Groß- und Betriebsverpflegung, Catering, Systemgastronomie (GVS)

Bernd Malter
Vorsitzender des Fachausschusses Gastronomie, Messen, Verbände, Firmen/Partner (GMF)

Klaus Wilfried Meyer
Vorsitzender des Fachausschusses Ernährung und Gesundheit (EuG)

Peter Körner (Landesverband Bayern)
Sprecher des Landesvorsitzenden

Ralf B. Meneghini
Ernst Schoppel
Detlef Richter
Karl Haaf
Bernd Malter
Klaus Wilfried Meyer
Peter Körner
 
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Geschichte

  • 1882 erscheint die Fachzeitschrift KÜCHE erstmals
  • 1884 wird in Dresden der Verband der deutschen Köche gegründet
  • 1895 entsteht daraus der Internationale Verband der Köche (IVKD)
  • 1896 findet die erste Internationale Kochkunstausstellung in Frankfurt statt
  • 1909 wird das Kochkunstmuseum in Frankfurt eröffnet
  • 1933 wird der IVKD in den deutschen Arbeitsverband des Nahrungsmittelgewerbes eingegliedert; das Kochkunstmuseum wird durch die Gesellschaft zur Förderung der Kochkunst übernommen
  • 1948 wird der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) als Nachfolger des IVKD begründet
  • 1949 gibt es schon 18 Zweigvereine - heute sind es über 150 Zweigvereine
 
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Ziele und Stärken des VKD

Der VKD

  •  ist mit 12.000 Mitgliedern der größte Kochverband Europas
  • verbessert das Image des Berufsstandes
  • ist Meinungsführer im Berufsfeld Koch/Köchin und in Sachen Ernährung und Genuss
  • repräsentiert die deutsche Küche weltweit (Nationalmannschaft, Jugendnationalmannschaft)
  • organisiert mit der IKA/Olympiade der Köche die größte Kochkunstschau der Welt
  • setzt sich ein für die Weiterentwicklung der Kochkunst
  • hat Vorbildfunktion
  • hat Verantwortung für gesunde Ernährung und Lebensqualität
  • ist weltoffen für ein Europa der kulinarischen Traditionen
  • leistet einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben
  • bietet lebendiges Clubleben und aktive Mitmachchancen
 
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Wettbewerbe

Weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist die Ausrichtung und Förderung von Wettbewerben, die den Nachwuchs unterstützen.
So etwa der Achenbachpreis: Nahezu 30.000 Köchinnen und Köche haben seit 1975 an diesem ältesten bundesweiten Jugendwettbewerb des VKD teilgenommen.

Zu den Wettbewerben des VKD gehören außerdem:

der Rewe Deutschlandpokal, der EKEDA GV Award, die Deutschen    Jugendmeisterschaften und der Leipziger Preis der Köche, um nur einige zu nennen.

Die deutsche Köche-Nationalmannschaft

Bei vielen Berufswettbewerben tritt die Nationalmannschaft der Köche an: das vom Verband geförderte Team tritt gegen Mannschaften aus der ganzen Welt an. Sicherlich am glanzvollsten und bedeutendsten ist hier die IKA/Olympiade der Köche (s. u.).

Das Ereignis gehört zu den fünf großen internationalen Wettbewerben der Branche: dem Salon Culinaire in Basel, dem Culinary World Cup in Luxemburg, dem Culinary Challenge in Singapur und dem American Culinary Classic in Chicago.

Der Verband sieht in der Unterstützung und Betreuung seiner Nationalmannschaft sowie auch der Jugend-Nationalmannschaft bei diesen internationalen Wettbewerben eine seiner entscheidenden Aufgaben. Denn einen der anerkannten Kochwettbewerbe zu gewinnen ist nicht nur eine große Herausforderung. Es ist die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus dem In- und Ausland sowie die Möglichkeit, deutsche Kochkunst international zu präsentieren.

 
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IKA/Olympiade der Köche

Die Olympiade der Köche ist der größte internationale Wettbewerb der Branche - ausgerichtet vom VKD. 2008 fand die IKA/Olympiade der Köche zum 22. Mal in Deutschland und zum 3. Mal in Erfurt statt.

Schon im Jahre 1900 war - in Frankfurt am Main - Premiere für die Internationale Kochausstallung (IKA), damals noch als Kooperationsveranstaltung des "Internationalen Verbandes der Köche", des "Frankfurter Gästewirtevereins" und des Vereins zur Förderung des Fremdenverkehrs.

Der Aufmarsch der Köche bei der IKA stellt mehr dar als nur einen Kochwettbewerb: Er ist Plattform der Begegnung internationaler Kochkunst; hier findet Austausch von Know-how statt, hier werden Informationen zu Aus- und Weiterbildung weitergegeben, hier bietet sich der persönliche Kontakt zu Köchinnen und Köchen aus aller Welt.

Die Teilnehmer der Kochkunstausstellung messen sich in verschiedenen Disziplinen und Kategorien, als Team oder Einzelaussteller, in der National- oder Regionalmannschaft und als Verteter der Jugend oder Aussteller ohne Altersbegrenzung. Der Wettkampf der Nationalmannschaften ist allerdings eine Königsdisziplin.

Der Wettbewerb gilt der Warmen Küche (oder auch Live-Kochen) mit der Zubereitung eines mehrgängigen, anspruchsvollen Menüs und der Kalten Plattenschau, einer Kunstform, die fast ausschließlich auf Wettbewerben angewandt wird.

Köchinnen und Köche aus mehr als 40 Nationen nehmen an der Olympiade der Köche teil.

 
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WACS

Alle Mitglieder des VKD sind automatisch Mitglied im Weltbund der Kochverbände (WACS = World Assocation of Cooks Societies).

WACS wurde im Jahre 1928 an der Pariser Sorbonne gegründet. Er ist ein globales Netzwerk von Mitgliednationen, die jeweils durch ihren aktivsten und renommiertesten Kochverband vertreten sind.

Heute sind im WACS 93 offizielle Kochverbände zusammengeschlossen, die über 10 Millionen Mitglieder repräsentieren.

WACS ist eine nicht politische Organisation, die sich der Erhaltung und Verbesserung der Kochkunst-Standards der weltweiten Küche verpflichtet fühlt.

 
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Die Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des VKD ist in Frankfurt:

Verband der Köche Deutschlands e. V.
Geschäftsstelle
Steinlestr. 32
60596 Frankfurt/Main
Tel.: 069 630006-0
Fax: 069 630006-10
E-Mail: koeche(at)vkd.com

Geschäftsführerin ist seit dem 1. April 2011 Frau Dr. Diane Bingel.

 
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Gastropaten

Die Aktionsgemeinschaft Gastropaten ist ein Zusammenschluss folgender Verbände:

Ziel ist es Nachwuchs für das Gastgewerbe zu gewinnen, qualifiziert auszubilden und für die Branche erhalten. 

Die Mitglieder der beteiligten Organisationen müssen sich persönlich mit dem gemeinsamen Ziel der Qualitätssicherung identifizieren. Nur so ist auf Sicht mit Erfolgen zu rechnen. Die Beteiligten sind der Meinung, dass mit dieser Verbindlichkeit die Basis für alle zukünftigen Aktivitäten geschaffen wird.

Auf der Basis der jeweiligen Satzungen sollen sich die Mitglieder verpflichten, an dem Ziel der Qualitätssicherung in der gastronomischen Berufsausbildung mitzuwirken.

Jedes Mitglied ist Patin oder Pate. Ziel der Patenschaft ist, junge Menschen über das Gastgewerbe zu informieren und Auszubildende qualifiziert auszubilden. Die Paten sind Botschafter der Branche und wirken so aktiv an der Sicherung des Fachkräftebedarfs mit.
Um das Ziel zu erreichen, verpflichten sich die Patinnen und Paten Hilfestellung bei persönlichen und fachlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Berufsinformationen und Berufsausbildung zu geben. Die Aktionsgemeinschaft Gastropaten plant gemeinsam die Projekte zur Qualitätssicherung der Berufsausbildung. Die Patinnen und Paten wirken aktiv an der Umsetzung der Projekte mit.

 

Die Qualität der gastronomischen Berufsausbildung soll durch aktive Mitwirkung an Veranstaltungen, Aktionen und in den Ausbildenden Unternehmen gesichert werden. Hierzu gehören insbesondere die Bereiche:

  • Durchführung von oder Mitwirkung an Veranstaltungen
  • allgemeinbildende Schulen
  • Berufsbildungsmessen
  • Berufsinformationstage
  • Betriebspraktikum
  • Elternarbeit
  • Lehrerweiterbildung
  • Arbeitsamt
  • Förderung der Gastgeberidee

Zu den wesentlichen qualitätsbestimmenden Faktoren gehören unter anderem:

  • Die Werbung und Auswahl von Auszubildenden
  • Die Gestaltung der Probezeit
  • Die Qualifizierung, Weiterbildung und Förderung von Ausbildern
  • Die Einführung in den Betrieb
  • Die Unterweisung
  • Der höfliche Umgang im Unternehmen
  • Die Einhaltung von Ausbildungs- und Versetzungsplänen
  • Die Gestaltung von Dienstplänen
  • Das persönliche Erscheinungsbild
  • Die Einhaltung der Arbeitsgesetze
  • Die Führung der Ausbildungsnachweise
  • Die Lernortkooperation von Betrieb und Berufsschule
  • Die Freistellung zu Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Stätte
  • Die Konsequenzen einer Zwischenprüfung
  • Das Hinführen zu selbstständigem Handeln
  • Die Zusammenarbeit von Auszubildenden und Gastgeberteam
  • Die kontinuierliche Verbesserung der Lernbedingungen
  • Die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
  • Die Ansprechpartner außerhalb der Ausbildung
  • Die Mitarbeit im Prüfungsausschuss
  • Die Organisation und Durchführung von Schülerpraktika
  • Die Personalentwicklung durch Weiterbildung
  • Das Ende der Ausbildung und die Nachbetreuung
  • Der korrekte Abschluss eines Ausbildungsvertrages

Um diese Ziele zu realisieren, sollte sich dieser ständige Arbeitskreis der berufsständischen Organisation bemühen um

  • Vertreter/-innen aller gastronomischen Organisationen
  • Zentralen Standort
  • Entwicklung und Fortschreibung von Kriterien zur Qualitätssicherung
  • Umsetzung der Ergebnisse durch die Mitglieder der beteiligten Organisationen
  • Regelmäßigen Erfahrungsaustausch
 

Alle Aktivitäten der Beteiligten, die Ziele der "Aktionsgemeinschaft Gastropaten" unterstützen, sollen mit diesem Logo gekennzeichnet werden.

Die beteiligten Organisationen verpflichten sich, die Aktion aktiv zu kommunizieren und durch Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. 

 
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